| Mord an Marwa El-Sherbini: Wo bleiben Empathie und Sachlichkeit? ![]() Screenshot der Unterschriftenseite "Wo bleibt Merkel" von Mordopfer Marwa E. Foto: © ngn |
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Nach dem Mord an Marwa El-Sherbini im Dresdner Landgericht am 01. Juli 2009 reagierten in Deutschland Medien, Gesellschaft und Politik verhalten - bis heute. Über Islamfeindschaft wird höchstens abstrakt nachgedacht. Claudia Dantschke, Islamismus-Expertin des Zentrums Demokratische Kultur, erklärt, warum das darin enthaltene Gefühl von "Wir" und "Die" Ressentiments illustriert und nicht nur unangemessen, sondern gefährlich ist. Von Simone Rafael Ist der Mord an Marwa El-Sherbini islamfeindlich? Der Täter ist nach Deutschland gekommen, nachdem er in Russland wegen "deutschen Blutes" als Deutscher gegolten hat. Hier angekommen stellt er fest, dass der kulturelle Unterschied aber sehr viel größer ist als die scheinbare "Verbundenheit" des "Blutes". Er ist hier ein Fremder, gilt als Russe, zudem ist er auch noch sozial ganz unten. Was in diesem Fall passiert, ist eine klassische rassistische Hackordnung: Er sucht sich jemand, der scheinbar in der Anerkennung noch unter ihm steht: eine muslimische Frau. Er verfolgt die Debatten in Deutschland, merkt, dass er mit Islamfeindschaft an Meinungen in der Mehrheitsgesellschaft andocken kann. Dann sucht er sich ein Opfer und muss überrascht feststellen: Sie wehrt sich, ist intelligenter, gebildeter und steht sozial höher als er. Daraus entsteht der Hass. Er hat eine Rassismus-Grundierung, aber darauf kommt die explizite Islamfeindschaft, die er auch in der deutschen Gesellschaft als mehrheitsfähig zu erkennen meint. Ist es wichtig, diese Islamfeindlichkeit auch zu benennen? Warum tut sich die deutsche Gesellschaft und Politik so schwer mit einer Reaktion auf den Mord an Marwa El-Sherbini? Welche Folgen hat das? Wie kann es weiter gehen? |
| Claudia Dantschke |
| Deutsch - Almanca |
| "Unabhängige Zellen ohne zentrale Steuerung"
Wie sieht die Struktur der Terrorgruppen aus? Extremismus-Expertin Claudia Dantschke beschreibt WELT.de die Strukturen. Von Mariam Lau Berlin - Die Berliner Extremismus-Expertin Claudia Dantschke ist Mitarbeiterin des deutsch-türkischen Senders AYPA-TV und publiziert seit Jahren zu Islamismus und Rechtsradikalismus, unter anderem für das Innenministerium. Mit ihr sprach Mariam Lau. (....) |
Welt - 24.08.2006
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Morgenpost - 24.08.2006
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| KimKimdir - "Adının" veya "Soyadının" ilk harfine göre ... |
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